Sonographie (Ultraschall)

Bei der Ultraschall-Untersuchung handelt es sich  um eine strahlungsfreie, einfach durchzuführende Methode zur Darstellung der meisten Organe, insbesondere der Bauch- und Halsorgane und der Schilddrüse sowie von oberflächlich gelegenen Weichteilen.

Im IDR werden folgende Untersuchungen werden durchgeführt:

Untersuchungen der Bauchorgane werden nur in unserer Praxis in der Gartenstraße durchgeführt.

In unserer Praxis im Herzzentrum in Bad Krozingen sind neben den Untersuchungen der Brust nur Darstellungen der Halsorgane sowie von oberflächlich gelegenen Weichteilen möglich (Diese Untersuchungen sind selbstverständlich auch in der Gartenstraße durchführbar).

 

Vorbereitung:

  • Bitte bringen Sie Überweisungsschein, Versichertenkarte, ggf. vorhandene schriftliche Vorbefunde und Voraufnahmen mit.
  • Erscheinen Sie bei Untersuchungen des Bauchraumes möglichst nüchtern

Ultraschall-Untersuchungen
können in folgenden Praxen durchgeführt werden:

Wegbeschreibung

Gartenstraße 28, 79098 Freiburg

Wegbeschreibung

Südring 15, 79189 Bad Krozingen

Ultraschall-Untersuchungen im IDR

1. Ultraschall der Bauchorgane

Viele akute und chronische Erkrankungen des Bauchraumes lassen sich kostengünstig und schonend mit Ultraschall abklären. Bei Bauchuntersuchungen können störende Überlagerungen durch Gase im Magendarmtrakt durch eine Nahrungskarenz deutlich vermindert werden. Am besten wird diese Untersuchung daher morgens in nüchternem Zustand durchgeführt.
Einschränkungen der diagnostischen Genauigkeit können sich bei starker Darmblähung oder Übergewicht ergeben.

2. Ultraschall der Kopf-/Halsweichteile

In folgenden Situationen kann ein Ultraschall der Halsweichteile angezeigt sein: Bei Tumoren und Entzündungen der Lymphknoten, Speicheldrüsen und Weichteile, bei angeborene Zysten sowie zum Ausschluss von Lymphknotenmetastasen. Erkrankungen der Schilddrüse werden meist im Rahmen der speziellen nuklearmedizinischen Abklärung beim Facharzt für Nuklearmedizin untersucht.

3. Ultraschall der Körperweichteile

Entzündliche und tumoröse Erkrankungen der Lymphknoten und der übrigen Weichteile, Einblutungen, Zysten und Wucherungen des Unterhautfettgewebes lassen sich im Ultraschall oft sehr gut darstellen.

4. Ultraschall der Brustdrüse (Mamma-Sonographie)

Der Brustultraschall findet als alleinige bildgebende Methode oder in Kombination mit der Röntgenmammographie Anwendung. Gegenüber der Röntgenmammographie hat der Brustultraschall den Vorteil der fehlenden Strahlenbelastung. Außerdem lassen sich Brüste, die in der Röntgenmammographie aufgrund der Gewebszusammensetzung „undurchsichtig“ sind, sonographisch oft umso besser beurteilen. Funktionelle Kriterien, wie etwa die Durchblutung eines Herdbefundes lassen sich ebenso gut beurteilen.
Bei jungen Patientinnen, insbesondere wenn es sich um die Abklärung unspezifischer Symptome oder die Kontrolle gutartiger Befunde geht, ist die alleinige, strahlenfreie Ultraschalluntersuchung oft ausreichend.
Bei Karzinomverdacht, in der Brustkrebsnachsorge, bei großen und fettreichen Brüsten und zum Nachweis von kleinen krebsverdächtigen Verkalkungen ist eine (ergänzende) Röntgenmammographie sinnvoll.
Auch bei Männern können gutartige Vergrößerungen der Brustdrüse (“Gynäkomastie“), aber auch krebsverdächtige Befunde sonographisch abgeklärt werden.

Ultraschall – Häufige Fragen

1. Bekomme ich beim Ultraschall ein Kontrastmittel gespritzt?

Der kontrastmittelverstärkte Ultraschall wird meist in spezialisierten Zentren, etwa der Onkologie durchgeführt (z.B. zur Einordnung unklarer Leberherde). Wir führen diese Untersuchung nicht durch.

2. Ist der Ultraschall mit einer Strahlenbelastung verbunden oder sonst gesundheitsschädlich?

Diagnostischer Ultraschall (Sonographie) ist eine strahlungsfreie Untersuchungsmethode. Es sind keinerlei negative Auswirkungen auf den Organismus bekannt. Das Verfahren kann ohne weiteres bei Säuglingen, Schwangeren und sogar am Fötus im Mutterleib angewendet werden.

3. Gibt es Ultraschall-Untersuchungen, die nicht im IDR durchgeführt werden?

Folgende Ultraschall-Anwendungen, werden im IDR nicht angeboten (Diese werden nur von Spezialisten durchgeführt).

  • Ultraschall der Säuglingshüfte (Kinderheilkunde)
  • Ultraschall des Auges (Augenheilkunde)
  • Ultraschall von Muskeln, Gelenken und Knochen (Unfallchirurgie, Orthopädie)
  • Ultraschall des Herzens (Kardiologie)
  • Ultraschall der Gefäße (Innere Medizin, Angiologie, Kardiologie, Neurologie, Gefäßchirurgie)
  • Ultraschall mit in die Scheide eingeführten Sonden (Gynäkologie)
  • Ultraschall mit über den Enddarm eingeführten Sonden (Proktologie, Gastroenterologie, Urologie)
  • Ultraschall mit über oral eingeführten Sonden (Gastroenterologie, Kardiologie)
4. Wie lange dauert eine Ultraschalluntersuchung?

Eine Ultraschalluntersuchung kann zwischen 5 und 20 Minuten dauern. Das hängt immer von der Fragestellung, der Komplexität des Befundes, sowie von den Untersuchungsbedingungen der jeweiligen Patient*innen ab. Schlanke Patient*innen zum Beispiel lassen sich oftmals besser und somit auch schneller untersuchen.

5. Brauche ich eine Überweisung für die Ultraschall-Untersuchung?

Als gesetzlich versicherte Person brauchen Sie für eine Ultraschall-Untersuchung (Sonographie) die Überweisung eines Arztes. Auch für Privatpatient*innen empfiehlt es sich, eine ärztliche Überweisung mit klinischen Angaben und der konkreten Fragestellung vorzulegen.