Folgende Unterlagen sollten Sie mitbringen

Überweisungsschein

Als gesetzlich krankenversicherter Patient benötigen Sie einen Überweisungsschein des zuweisenden Haus- oder Facharztes für das aktuelle Quartal. Sie ersparen uns u. U. unnötige Telefonate und sich selbst Wartezeiten wenn Sie mit darauf achten, dass der Überweisungsschein vollständig ausgefüllt ist (Angaben zur gewünschten Untersuchung und zur Fragestellung, Überweisung an Radiologie, Stempel und Unterschrift des Zuweisers).

Als Privatpatient brauchen Sie keinen Überweisungsschein. Um die Untersuchung optimal durchführen zu können, sind jedoch die klinischen Angaben und die Fragestellung Ihres behandelnden Arztes hilfreich.

Laborwerte (Serumkreatinin, TSH)

Jodhaltiges Röntgenkontrastmittel kommt bei bestimmten radiologischen Untersuchungen und in der Computertomographie (CT) zur Anwendung. Hier benötigen wir den Wert des Serumkreatinins, der anzeigt, ob die Ausscheidungsfunktion der Niere normal ist, und den TSH-Wert, der auf eine manifeste oder drohende Schilddrüsenüberfunktion hinweist. Der Serumkreatininwert sollte nicht älter als 2-3 Monate sein, der TSH-Wert nicht älter als maximal 1 Jahr.

Für Kontrastmittelanwendungen in der Kernspintomographie (MRT) ist der Serumkreatininwert ausreichend. Bei Personen unter 50 Jahren kann auf die Laborwertbestimmung verzichtet werden, wenn keine Vorerkrankungen der Nieren bzw. Schilddrüse vorliegen. Bei Patienten ab 50 sind die Laborwerte zu Ihrer Sicherheit obligat.

Ob bei einer CT- oder MRT-Untersuchungen Kontrastmittel gegeben werden sollte, entscheidet der Radiologe anhand der Fragestellungen und erhobenen medizinischen und radiologischen Befunde. Bitten Sie den zuweisenden Arzt, Ihnen eine Kopie der betreffenden Laborwerte auszuhändigen.

Geräteausweise (bei Trägern medizinischer Implantate)

Bei einer Reihe medizinischer Implantate verbietet sich eine MRT.

Es kann durch das starke Magnetfeld und die elektromagnetischen Wechselfelder zu einer Zerstörung oder zu einer Fehlfunktion der Implantate, oder auch zu einer Schädigung von Körpergewebe kommen. Ein Teil dieser Implantate (Schmerzpumpen, HNO-Implantate etc.) ist mittlerweile MRT-kompatibel.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie Unterlagen, wie etwa Geräteausweise, aus denen die Unbedenklichkeit bezüglich der MRT hervorgeht, bitte unbedingt mitbringen.

Allergiepass

Bringen Sie Ihren Allergie-Pass mit. Falls Ihnen ein Kontrastmittel gegeben werden soll, können wir das Risiko einer allergischen Reaktion überprüfen.

Versichertenkarte

Die Versichertenkarte der Krankenkasse dient dazu, Ihre Versichertendaten in den Praxiscomputer einzulesen.

Voraufnahmen

Häufig ergeben sich wichtige diagnostische Hinweise aus dem zeitlichen Verlauf eines Befundes. Daher können Voraufnahmen sehr wichtig sein.

Wenn die aktuelle Erkrankung bereits früher einmal in einem anderen Institut radiologisch untersucht wurde, bringen Sie die auswärtigen Voraufnahmen bitte möglichst mit. Auch sind schriftliche Vorbefunde, Arztbriefe und Entlassungspapiere des Krankenhauses wichtige Informationsquellen für eine optimale Diagnostik.

Röntgenpass

Bringen Sie Ihren Röntgenpass mit. Der Röntgenpass weist die an Ihnen bisher vorgenommen Röntgenuntersuchungen aus und kann unnötige Untersuchungen vermeiden helfen.

Sofern Sie noch keinen Röntgenpass besitzen, stellen wir Ihnen gerne einen aus.

Zeit …

Für die meisten Röntgen-, Mammographie-, Ultraschall- und CT-Untersuchungen sollten Sie etwa eine Stunde Zeit einplanen. Aufgrund von eingeschobenen Notfällen oder unerwartet schwierigen und aufwendigen Untersuchungen kann es gelegentlich zu Verzögerungen kommen.

In der MRT dauert der eigentliche Untersuchungsvorgang bereits 15 bis 30 Minuten, bei Spezialuntersuchungen auch länger. Für eine MRT-Untersuchung sollten Sie daher eher mit 1,5 bis 2 Stunden rechnen, die Sie in unserer Praxis sind.