FAQ – Häufige Fragen zum CT

1. Ich leide unter Platzangst (Klaustrophobie). Kann ich mich dennoch im CT untersuchen lassen?

Ja! Auch bei ausgeprägter Platzangst lässt sich die CT in den allermeisten Fällen problemlos durchführen. Der Scan dauert nur wenige Sekunden. Der eigentliche Scanner hat bei einer Länge von lediglich ca. 30 cm einen Durchmesser von 70 cm. Dieses ringförmige, offene Design lässt in aller Regel Platzangst nicht aufkommen.

2. Wie hoch ist die Strahlenbelastung bei der CT?

Die Strahlenbelastung hängt von vielen Faktoren ab, wie etwa vom untersuchten Organ, der Fragestellung/Verdachtsdiagnose und dem Körperumfang des Patienten.
Unsere modernen Scanner sind mit allen aktuell verfügbaren technischen Möglichkeiten ausgestattet, um die Strahlenbelastung zu minimieren.
Wann immer sinnvoll und möglich, werden CT-Untersuchungen als Niedrigdosis-CT durchgeführt.

3. Wie lange dauert die Untersuchung?

Für den eigentlichen Scan eines Organbereiches mit dem CT braucht es nur wenige Sekunden. Die allermeisten Patienten sind maximal 10 Minuten im Untersuchungsraum. Wenn zur besseren Darstellung des Darmes Kontrastmittel getrunken wird, dann dauert diese Darmvorbereitung vor der eigentlichen Untersuchung 15-60 Minuten.
Im CT werden große Datenmengen erfasst, die gespeichert und archiviert werden müssen. Auch die für die Beurteilung der Aufnahmen durch die Ärzte braucht es natürlich Zeit.
Sie sollten für ein CT mit einer Aufenthaltsdauer in unserer Praxis von ca. einer (bis 1 ½) Stunden rechnen.

4. Muss ich mich für die Untersuchung komplett entkleiden?

Nein! Es ist aber unbedingt erforderlich, dass röntgendichte, insbesondere metallhaltige Gegenstände, die Schatten im Bild erzeugen, aus dem zu untersuchenden Bereich entfernt werden (Gürtel, Ketten, Knöpfe, der Inhalt von Hosentaschen wie Geldmünzen, Schlüssel etc., aber auch Piercings und anderer Schmuck). Um bei CTs des Rumpfes einwandfreie Aufnahmen zu bekommen, ist es am besten, wenn der Patient in bequemer, angemessener Unterwäsche untersucht werden kann.

5. Wozu braucht es Kontrastmittel, und muss ich in jedem Fall mit einer Kontrastmittelgabe rechnen?

Jodhaltiges Kontrastmittel, in eine Vene gespritzt, dient allgemein dazu, dass sich Organe, Gefäße und bestimmte Pathologien besser abgrenzen lassen. Manche Erkrankungen, z.B. eine Lungenembolie, können ohne Kontrastmittelspritze im CT grundsätzlich nicht diagnostiziert werden. Manche Fragestellungen lassen sich mit Kontrastmittel sehr viel genauer abklären. Bei anderen kann auf die Kontrastmittelgabe ohne Probleme verzichtet werden.
Kontrastmittel wird bei Bauchuntersuchungen auch zum Trinken gegeben, und bei manchen Fragestellungen auch als Einlauf in den Darm appliziert. So können schwere Darmentzündungen, Darmpassagestörungen oder Tumoren besser identifiziert werden.
Grundsätzlich wenden wir die für Sie schonendste Untersuchungsmethode an. D.h., wenn immer möglich, wird auf eine Kontrastmittelgabe verzichtet.

6. Können Kinder und Schwangere im CT untersucht werden?

Grundsätzlich ja.
Aufgrund der hohen Empfindlichkeit gegenüber Röntgenstrahlen bei Kindern und Ungeborenen beschränkt sich der Einsatz aber auf sehr dringende Fälle.
Bei Kindern werden spezielle, auf die kindlichen Dimensionen abgestimmte Untersuchungsprotokolle angewendet. Daher werden Kinder besser in spezialisierten kinderradiologischen Zentren im CT untersucht.
In der Schwangerschaft ist die Strahlenbelastung des Foetus umso höher, je näher das untersuchte Organ ist. Aufnahmen des Schädels, der Lungen und der Extremitäten können ohne große Strahlenbelastung für das Ungeborene durchgeführt werden. Dennoch sind CT-Untersuchungen in der Schwangerschaft nur sehr dringenden Notfällen vorbehalten.