IDR Vorsorge-Information:

Früherkennung und Nachsorge bei Tumorerkrankungen

Krebserkrankungen gehören neben Herz-Kreislauferkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in unserem Land. Das individuelle Risiko im Lauf des Lebens an Krebs zu erkranken, beträgt etwa 25%. Wir haben es also hier mit einem außerordentlich häufigen Geschehen zu tun, mit in der Zukunft eher noch steigender Tendenz.

 

Die Ursachen sind vielfältig. Genannt seien eine erbliche Disposition (gehäufte Erkrankungsfälle in der Familie), Umweltfaktoren und klassische Risikofaktoren, die mit unserer Lebensführung zu tun haben (übermäßiger Genuß von Alkohol, Rauchen, falsche Ernährung).

 

Im konkreten Einzelfall ist es meistens nicht möglich, einen Kausalzusammenhang herzustellen oder das persönliche Risiko zuverlässig vorherzusagen. Leider fehlen meistens auch Frühzeichen, die bereits im Anfangsstadium auf die Erkrankung hinweisen. Wesentliche künftige Aufgabe unserer medizinischen Versorgung ist es daher, Frühformen der Erkrankung zu erfassen, bevor Krankheitssymptome auftreten.

Vorsorge:

Die Medizin hat in den letzten Jahrzehnten in der Diagnostik und Therapie rasante Fortschritte gemacht. Unverändert gilt auch heute: Nur eine frühzeitige Diagnosestellung eröffnet echte Heilungschancen, durch operative Maßnahmen, Strahlentherapie oder Chemotherapie.

 

Vorsorgemaßnahmen haben in Deutschland leider noch wenig Tradition im Gegensatz zu anderen westlichen Ländern, wo sie viel regelmäßiger in Anspruch genommen werden. Ursache hierfür sind Angst vor Krankheiten oder einer schwerwiegenden Diagnose aber auch vor belastenden Untersuchungsverfahren. Oftmals werden auch Frühsymptome nicht als Alarmsignal verstanden, sondern verdrängt.

 

Die größte Chance auf dauerhafte Heilung erbringt die Früherkennung. Diese muss das oberste Ziel der medizinischen Diagnostik von Tumorleiden sein. Die Tumorvorsorge muss daher ein ebenso wichtiger und selbstverständlicher Baustein im Gesamtkonzept einer erfolgreichen Strategie gegen Krebs sein wie die Behandlung selbst und die Nachsorge.

Nachsorge:

Eine gründliche Tumornachsorge ist notwendiger Bestandteil jeder erfolgreichen Krebsbehandlung. Dazu gehören regelmäßige bildgebende Diagnoseverfahren, um den Verlauf der Erkrankung beurteilen und ggf. eine Therapieentscheidung treffen zu können.

Was das IDR für Sie tun kann:

Das IDR bietet Ihnen alle relevanten, bildgebenden Diagnoseverfahren an, bei denen der Körper schonend nach krankheitsbedingten Veränderungen abgesucht werden kann. Erwähnt sei hier vor allem die moderne Schnittbilddiagnostik mit Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT). Falls der Einsatz von Röntgenstrahlen notwendig ist, halten wir modernste Technik vor, um die Strahlenbelastung so niedrig wie möglich zu halten. Unsere digitale Bilderzeugung und Verarbeitung leistet hier einen wesentlichen Beitrag.

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