

Der Dickdarm kann mittels Kontrasteinlauf (KE) dargestellt werden, entweder mit Kontrastmittel allein im Monokontrast oder mit Kontrastmittel und Luft im sog. Doppelkontrastverfahren.
Die Untersuchung erfolgt unter Durchleuchtung mit Zielaufnahmen, zuvor muss eine spezielle Sonde anal eingebracht werden, über die das flüssige Kontrastmittel in den Dickdarm einlaufen kann. Anschliessend wird der Dickdarm mit Luft entfaltet, dies wird durch die Gabe des spasmolytisch wirkenden Medikaments Buscopan® unterstützt. 
Indikation ist meistens der Nachweis oder Ausschluss eines Tumors oder eines Polypen oder auch die Frage nach einer Diverticulitis. Häufig wird das Verfahren auch angefordert, wenn die Coloskopie nicht oder nicht vollständig möglich war. 
Im Loretto-Krankenhaus 
Nach Vereinbarung 
Eine sorgfältige Patientenvorbereitung mit vollständiger Darmreinigung ist zwingend erforderlich, über Einzelheiten informiert ein vorbereitetes Informationsblatt, das über Fax abgerufen oder als PDF-Datei geladen werden kann. 
In der Regel wird bariumhaltiges Kontrastmittel angewendet, dieses ist bezüglich Schilddrüsenüberfunktion und Jodallergie unbedenklich, sollte aber nicht bei V.a. Darmperforation zum Einsatz kommen, hier wäre der Anwendung eines wasserlöslichen jodhaltigen Kontrastmittels der Vorzug zu geben, dann wären die entsprechenden Kontraindikationen zu beachten. Auch mögliche Kontraindikationen für Buscopan® sind zu berücksichtigen.
Nach Coloskopien mit Entnahme von Biopsien oder Polypabtragungen ist auf ein ausreichendes Zeitintervall bis zur Durchführung eines KE zu achten.
Die Einzelheiten der Untersuchung legt der verantwortliche Radiologe fest. 
Eine Terminvereinbarung für diese Untersuchung ist erforderlich.
Telefon: (0761) 3.85.65-70
Bitte kommen Sie nicht mit dem eigenen KFZ zur Untersuchung (Buscopan® kann vorübergehende Sehstörungen verursachen). 
Grundsätzlich ist anzumerken, ob bei der heute zur Verfügung stehenden modernen bildgebenden Diagnostik nicht ein anderes Verfahren (MRT, CT, virtuelle Coloskopie) vorzuziehen wäre, hier müsste die Beschwerdesymptomatik und die klinische Fragestellung berücksichtigt und im Einzelfall entschieden werden. 
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