

Die Nieren lassen sich mittels konventioneller Röntgentechnik nur unter Zuhilfenahme von intravenös zu verabreichendem Röntgen-Kontrastmittel (KM) weiter beurteilen.Vor der KM-Gabe wird eine Leeraufnahme angefertigt, nach KM-Gabe werden in zeitlicher Abfolge mehrere Füllungsbilder gemacht, meistens endet die Untersuchung mit einer abschliessenden Aufnahme im Stehen nach Blasenent-leerung. 
Häufige Indikationen sind Blut im Urin, V.a. Steine oder Tumor oder wiederkehrende Infekte. 
Im Loretto-Krankenhaus 
Planmäßig morgens früh, im Notfall bei Kolik mit V.a. Harnleiterstein immer 
Der Patient muss nüchtern sein, im Notfall keine. 
Eine Terminvereinbarung für diese Untersuchung ist erforderlich.
Telefon: (0761) 3.85.65-70 
Diese betreffen das benötigte jodhaltige Kontrastmittel und beinhalten als wichtigste Ausschlusskriterien eine schwere Jodallergie, eine Schilddrüsenüberfunktion und eine eingeschränkte Nierenfunktion. 
Für die meisten Fragestellungen gibt es heute leistungsfähigere Alternativverfahren mit der Sonographie, der Computertomographie und der MR-Tomographie. Im Einzelfall sollte der Radiologe entscheiden, welches Verfahren mit der grössten Treffsicherheit und der geringstmöglichen Belastung für den Patienten angewendet werden sollte. 
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