IDR-Patienten-Information:

Der moderne Klassiker: Digitale Radiographie
(computergestütztes Röntgen)

Obwohl die Entdeckung der Röntgenstrahlen bereits in das Jahr 1895 zurück reicht (Nobelpreis 1901), sind Röntgenbilder auch heute noch für die Erkennung und Behandlung vieler Gesundheitsstörungen unverzichtbar.

 

Im Vergleich zu den "Pionierzeiten" hat sich die Strahlenbelastung durch Röntgenaufnahmen ganz erheblich verringert. Die Strahlendosis einer Untersuchung der Lunge in 2 Ebenen liegt heute bei etwa 0,1 mSv. Das entspricht genau der natürlichen Strahlendosis (durch kosmische und terrestrische Strahlung), der wir alle während 15 Tagen ausgesetzt sind. Röntgenaufnahmen der Extremitäten (Arme und Beine) belasten uns nur mit einer Dosis, die 1,5 Tage natürlicher Strahlenbelastung entspricht.

 

 

Vorteile der digitalen Röntgenuntersuchung

Bei vielen Erkrankungen verschaffen Röntgenbilder dem Arzt einen "ersten Überblick" und erlauben, wichtige Entscheidungen für das weitere diagnostische und therapeutische Procedere zu treffen. Bei Erkrankungen von Herz und Lunge, oder Verletzungen von Knochen und Gelenken erlaubt bereits ein einfaches Röntgenbild in den meisten Fällen eine definitive Diagnosestellung.

Fast alle konventionellen Röntgenaufnahmen können in unserem Institut angefertigt werden, Ausnahme sind lediglich seltene spezielle Projektionen z.B. aus der Zahn- oder Kinderheilkunde.

 

Die digitale Radiographie (computergestütztes Röntgen) erzeugt – ähnlich wie beim digitalen Fotografieren – nicht mehr Bilder auf Film, sondern als Datensatz auf einem Speichermedium. Damit erschließen sich auch für den Klassiker der bildgebenden Untersuchungsverfahren sämtliche Möglichkeiten der modernen elektronischen Datenverarbeitung z.B. durch Bildnachbearbeitung und Informationsverteilung in Netzwerken: "jedes Bild, zu jeder Zeit, an jedem Ort".
Dies kommt unseren Patienten durch die verbesserte Bildqualität und eine deutlich geringere Strahlenbelastung zu Gute.

  • Wo:

    Die Standard-Röntgenaufnahmen können sowohl in den Praxen in der Gartenstraße und im Herzzentrum als auch in unserer radiologischen Abteilung im Diakonie-Krankenhaus durchgeführt werden. Einige spezielle Projektionen wie die Ganzaufnahme von Wirbelsäule oder Bein sind nur im Diakoniekrankenhaus oder im Loretto-Krankenhaus möglich. Im Loretto-Krankenhaus werden unsere Untersuchungen meist nur für Patienten des Hauses angeboten.

    Was Sie zur Untersuchung mitbringen sollten:

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    Überweisungsschein

    Als gesetzlich krankenversicherter Patient benötigen Sie einen Überweisungsschein des zuweisenden Haus- oder Facharztes für das aktuelle Quartal. Sie ersparen uns u. U. unnötige Telefonate und sich selbst Wartezeiten wenn Sie mit darauf achten, dass der Überweisungsschein vollständig ausgefüllt ist (Angaben zur gewünschten Untersuchung und zur Fragestellung, Überweisung an Radiologie, Stempel und Unterschrift des Zuweisers).

    Als Privatpatient brauchen Sie keinen Überweisungsschein. Um die Untersuchung optimal durchführen zu können, sind jedoch die klinischen Angaben und die Fragestellung Ihres behandelnden Arztes hilfreich.

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    Versicherungskarte

    Die Versichertenkarte der Krankenkasse dient dazu, Ihre Versichertendaten in den Praxiscomputer einzulesen.

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    Laborwerte (Serumkreatinin, TSH)

    Jodhaltiges Röntgenkontrastmittel kommt bei bestimmten Durchleuchtungsuntersuchungen und in der Computertomographie (CT) zur Anwendung. Hier benötigen wir den Wert des Serumkreatinins, der anzeigt, ob die Ausscheidungsfunktion der Niere normal ist, und den TSH-Wert, der auf eine manifeste oder drohende Schilddrüsenüberfunktion hinweist. Der Serumkreatininwert sollte nicht älter als 2-3 Monate sein, der TSH-Wert nicht älter als maximal 1 Jahr.

     

    Für Kontrastmittelanwendungen in der Kernspintomographie (MRT) ist der Serumkreatininwert ausreichend. Bei Personen unter 50 Jahren kann auf die Laborwertbestimmung verzichtet werden, wenn keine Vorerkrankungen der Nieren bzw. Schilddrüse vorliegen. Bei Patienten ab 50 sind die Laborwerte zu Ihrer Sicherheit obligat.

     

    Ob bei einer CT- oder MRT-Untersuchungen Kontrastmittel gegeben werden sollte, entscheidet der Radiologe anhand der Fragestellungen und erhobenen medizinischen und radiologischen Befunde. Bitten Sie den zuweisenden Arzt, Ihnen eine Kopie der betreffenden Laborwerte auszuhändigen.

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    Voraufnahmen

    Häufig ergeben sich wichtige diagnostische Hinweise aus dem zeitlichen Verlauf eines Befundes. Daher können Voraufnahmen sehr wichtig sein.

    Wenn die aktuelle Erkrankung bereits früher einmal in einem anderen Institut radiologisch untersucht wurde, bringen Sie die auswärtigen Voraufnahmen bitte möglichst mit. Auch sind schriftliche Vorbefunde, Arztbriefe und Entlassungspapiere des Krankenhauses wichtige Informationsquellen für eine optimale Diagnostik.

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    Geräteausweise und Unterlagen bei Trägern medizinischer Implantate

    Bei einer Reihe medizinischer Implantate verbietet sich eine MRT. Es kann durch das starke Magnetfeld und die elektromagnetischen Wechselfelder zu einer Zerstörung oder  zu einer Fehlfunktion der Implantate, oder auch zu einer  Schädigung von Körpergewebe  kommen. Ein Teil dieser Implantate (Schmerzpumpen, HNO-Implantate etc.) ist mittlerweile MRT-kompatibel.

    Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie Unterlagen, wie etwa Geräteausweise, aus denen die Unbedenklichkeit bezüglich der MRT hervorgeht, bitte unbedingt mitbringen.

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    Röntgenpass

    Bringen Sie Ihren Röntgenpass mit. Der Röntgenpass weist die an Ihnen bisher vorgenommen Röntgenuntersuchungen aus und kann unnötige Untersuchungen vermeiden helfen.

    Sofern Sie noch keinen Röntgenpass besitzen, stellen wir Ihnen gerne einen aus.

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    Allergiepass

    Bringen Sie Ihren Allergie-Pass mit. Falls Ihnen ein Kontrastmittel gegeben werden soll, können wir das Risiko einer allergischen Reaktion überprüfen.

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    Zeit …

    Für die meisten Röntgen-, Mammographie-, Ultraschall- und CT-Untersuchungen sollten Sie etwa eine Stunde Zeit einplanen. Aufgrund von eingeschobenen Notfällen oder unerwartet schwierigen und aufwendigen Untersuchungen kann es gelegentlich zu Verzögerungen kommen.

    In der MRT dauert der eigentliche Untersuchungsvorgang bereits 15 bis 30 Minuten, bei Spezialuntersuchungen auch länger. Für eine MRT-Untersuchung sollten Sie daher eher mit 1,5 bis 2 Stunden rechnen, die Sie in unserer Praxis sind.

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  • Wann:

    • In der Gartenstraße, Freiburg:
      Mo-Do von 8.00 bis 16.00 Uhr
      Fr von 8.00 bis 12.00 Uhr
    • In der radiologischen Abteilung im Diakonie-Krankenhaus:
      Mo-Fr von 8.00 bis 16.00 Uhr
    • In der Praxis im
      Herzzentrum, Bad Krozingen:
      Mo-Fr von 8.00 bis 14.30 Uhr

    Terminvereinbarung:

    Eine Terminabsprache für konventionelle Röntgen-Untersuchungen ist nicht erforderlich, die Wartezeiten sind in der Regel gering.

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