IDR-Patienten-Information:

MR Aera im IDR (Praxis Gartenstraße, Freiburg)
MR Aera im IDR (Praxis Gartenstraße, Freiburg)

Der sanfte Alleskönner: Kernspintomographie (MRT)

Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT), ist ein heute weltweit etabliertes Schnittbildverfahren, welches mit einem starken Magnetfeld und Hochfrequenzimpulsen arbeitet. Die Vorteile liegen insbesondere in der fehlenden Strahlenbelastung sowie in der überlegenen Darstellung der meisten Organe (Ausnahme Lunge) sowie aller Weichteile und Gelenke. Ferner lassen sich z.B. im Gehirn ganz frische Durchblutungsstörungen darstellen.

  • Einschränkungen:

    Die Kernspintomographie ist nicht möglich bei Trägern von Herzschrittmachern, Defibrillatoren sowie Neurostimulatoren. Aus Sicherheitsgründen sollte in der Regel auch bei scharfkantigen Metallsplittern im Körper durch Unfälle oder Kriegseinwirkungen keine Kernspintomographie durchgeführt werden, da solche Splitter vom Magnetfeld im Körper hin und her bewegt werden könnten. Andere Metallteile im Körper (z.B. Gelenkprothesen oder Stents) sind meist bedenkenlos und führen nur lokal zu Bildstörungen.

    In Zweifelsfällen besprechen wir mit Ihnen vor der Untersuchung, ob eine Gefährdung oder Problematik durch die Metallteile besteht.

     

    Ein weiteres Problem kann die Platzangst darstellen, welche in manchen Fällen eine Untersuchung unmöglich macht. Gerne können Sie sich bereits im Vorfeld der Untersuchung das Gerät ansehen. Es ist auch möglich, eine Begleitperson mitzubringen, die auch während der Untersuchung im Raum mit anwesend sein darf. Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel "Platzangst im MRT".

    Vorbereitung:

    Bei den Kernspin-Untersuchungen ist eine spezielle Vorbereitung
    in der Regel nicht notwendig. Für Untersuchungen, in denen ein MR-Kontrastmittel intravenös appliziert werden soll, sollten aktuelle Nierenwerte (Serumkreatinin) vorliegen. Dies gilt insbesondere bei Patienten, die älter als 50 Jahre sind, oder bei denen Nierenerkrankungen bekannt sind.

    Um eventuelle Fragen zu klären, ist es notwendig, den MRT-Fragebogen zur Selbstauskunft auszufüllen und vor der Untersuchung abzugeben. Das Formular erhalten Sie entweder in unserer Praxis ausgehändigt, oder Sie können es auch nebenstehend als PDF-Datei laden und bequem zuhause ausfüllen.

    Was Sie zur Untersuchung mitbringen sollten:

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    Überweisungsschein

    Als gesetzlich krankenversicherter Patient benötigen Sie einen Überweisungsschein des zuweisenden Haus- oder Facharztes für das aktuelle Quartal. Sie ersparen uns u. U. unnötige Telefonate und sich selbst Wartezeiten wenn Sie mit darauf achten, dass der Überweisungsschein vollständig ausgefüllt ist (Angaben zur gewünschten Untersuchung und zur Fragestellung, Überweisung an Radiologie, Stempel und Unterschrift des Zuweisers).

    Als Privatpatient brauchen Sie keinen Überweisungsschein. Um die Untersuchung optimal durchführen zu können, sind jedoch die klinischen Angaben und die Fragestellung Ihres behandelnden Arztes hilfreich.

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    Versicherungskarte

    Die Versichertenkarte der Krankenkasse dient dazu, Ihre Versichertendaten in den Praxiscomputer einzulesen.

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    Laborwerte (Serumkreatinin, TSH)

    Jodhaltiges Röntgenkontrastmittel kommt bei bestimmten Durchleuchtungsuntersuchungen und in der Computertomographie (CT) zur Anwendung. Hier benötigen wir den Wert des Serumkreatinins, der anzeigt, ob die Ausscheidungsfunktion der Niere normal ist, und den TSH-Wert, der auf eine manifeste oder drohende Schilddrüsenüberfunktion hinweist. Der Serumkreatininwert sollte nicht älter als 2-3 Monate sein, der TSH-Wert nicht älter als maximal 1 Jahr.

     

    Für Kontrastmittelanwendungen in der Kernspintomographie (MRT) ist der Serumkreatininwert ausreichend. Bei Personen unter 50 Jahren kann auf die Laborwertbestimmung verzichtet werden, wenn keine Vorerkrankungen der Nieren bzw. Schilddrüse vorliegen. Bei Patienten ab 50 sind die Laborwerte zu Ihrer Sicherheit obligat.

     

    Ob bei einer CT- oder MRT-Untersuchungen Kontrastmittel gegeben werden sollte, entscheidet der Radiologe anhand der Fragestellungen und erhobenen medizinischen und radiologischen Befunde. Bitten Sie den zuweisenden Arzt, Ihnen eine Kopie der betreffenden Laborwerte auszuhändigen.

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    Voraufnahmen

    Häufig ergeben sich wichtige diagnostische Hinweise aus dem zeitlichen Verlauf eines Befundes. Daher können Voraufnahmen sehr wichtig sein.

    Wenn die aktuelle Erkrankung bereits früher einmal in einem anderen Institut radiologisch untersucht wurde, bringen Sie die auswärtigen Voraufnahmen bitte möglichst mit. Auch sind schriftliche Vorbefunde, Arztbriefe und Entlassungspapiere des Krankenhauses wichtige Informationsquellen für eine optimale Diagnostik.

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    Geräteausweise und Unterlagen bei Trägern medizinischer Implantate

    Bei einer Reihe medizinischer Implantate verbietet sich eine MRT. Es kann durch das starke Magnetfeld und die elektromagnetischen Wechselfelder zu einer Zerstörung oder  zu einer Fehlfunktion der Implantate, oder auch zu einer  Schädigung von Körpergewebe  kommen. Ein Teil dieser Implantate (Schmerzpumpen, HNO-Implantate etc.) ist mittlerweile MRT-kompatibel.

    Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie Unterlagen, wie etwa Geräteausweise, aus denen die Unbedenklichkeit bezüglich der MRT hervorgeht, bitte unbedingt mitbringen.

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    Röntgenpass

    Bringen Sie Ihren Röntgenpass mit. Der Röntgenpass weist die an Ihnen bisher vorgenommen Röntgenuntersuchungen aus und kann unnötige Untersuchungen vermeiden helfen.

    Sofern Sie noch keinen Röntgenpass besitzen, stellen wir Ihnen gerne einen aus.

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    Allergiepass

    Bringen Sie Ihren Allergie-Pass mit. Falls Ihnen ein Kontrastmittel gegeben werden soll, können wir das Risiko einer allergischen Reaktion überprüfen.

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    Zeit …

    Für die meisten Röntgen-, Mammographie-, Ultraschall- und CT-Untersuchungen sollten Sie etwa eine Stunde Zeit einplanen. Aufgrund von eingeschobenen Notfällen oder unerwartet schwierigen und aufwendigen Untersuchungen kann es gelegentlich zu Verzögerungen kommen.

    In der MRT dauert der eigentliche Untersuchungsvorgang bereits 15 bis 30 Minuten, bei Spezialuntersuchungen auch länger. Für eine MRT-Untersuchung sollten Sie daher eher mit 1,5 bis 2 Stunden rechnen, die Sie in unserer Praxis sind.

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  • Wo:

    MR-Untersuchungen werden an unseren folgenden Standorten durchgeführt:

    • IDR Praxis Gartenstraße,
      Freiburg
    • IDR im Herz-Zentrum,
      Bad Krozingen
    • IDR im Diakonie-Krankenhaus,
      Freiburg

    Wann:

    Montag bis Freitag während der üblichen Praxiszeiten nach vorheriger Terminvereinbarung.

    (Bei hohem Bedarf werden auch zusätzliche Termine vergeben.)

    Terminvereinbarung:

    Eine Terminvereinbarung für MR-Untersuchungen ist erforderlich:

    • Gartenstraße, Freiburg:
      Tel. (0761) 3.85.65-0
    • Herz-Zentrum Bad Krozingen:
      Tel. (07633) 80.69.19-0

    MRT-Fragebogen zum Download:

    IDR-Fragebogen-MR-201612-DE.pdf

    MRT-Fragebogen, deutsche Fassung

    35 KB
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