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Vorsorge-Info: Herz-Kernspintomographie (MRT-Herz)

Die mit modernen Spezialgeräten durchgeführte Herz-Kernspintomographie (MRT-Herz) erlaubt eine genaue, umfassende, untersucherunabhängige und nicht belastende Darstellung des Herzens und der großen Blutgefäße. Sie arbeitet ohne Röntgenstrahlen und ohne radioaktive Isotope. (Die ggf. notwendigen Kontrastmittel sind bestens verträglich.)

Neben der Beurteilung der Größe und Form des Herzens können die Beschaffenheit des Herzmuskels, die Herzwandbewegungen und die Durchblutung erfasst werden.

Die Herz-MRT leistet einen wichtigen Beitrag in der Abklärung einer koronaren Herzerkrankung (KHK). Die Untersuchungen werden je nach Fragestellung in Ruhe (1) und unter Belastung (2) vorgenommen. Die Belastungsuntersuchung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Kardiologen.

Die Dauer der Untersuchung beträgt - je nach klinischer Fragestellung - 30 bis 60 Minuten. Es bestehen einige wenige Gegenindikationen (Patienten mit Herzschrittmacher und mit inkorporierten Metallfremdkörpern).


1. Herz-MRT - Ruhe-Untersuchug

Diese Basisuntersuchung dient zur Erfassung:


  • der Herzgröße, Herzform,
  • der Herzmuskelbeschaffenheit,
  • des Bewegungs-/Kontraktionsverhaltens des Herzens,
  • der Herzmuskeldurchblutung (mit Kontrastmittel)
  • von Schäden durch frische und alte Herzinfarkte.

2. Herz-MRT - mit Belastung

Die Herzbelastung erfolgt pharmakologisch und dient der Erfassung


  • der Herzwandbewegung unter Belastung
  • von Durchblutungsstörungen, die erst unter Belastung auftreten

Auf diese Weise lässt sich klären, ob eine Herzmuskelveränderung oder eine Herzmuskeldurchblutungsstörung vorliegt.


3. Darstellung der Herzkranzgefäße durch MRT

Nach dem derzeitigen Stand der Technik ist - nach übereinstimmender Expertenmeinung und auch unserer eigenen Erfahrung - die MRT zur Abklärung von Coronarstenosen noch nicht geeignet. Wir führen daher diese Untersuchung derzeit nicht durch.