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IDR-Patienten-Information:


Gefäßinterventionen (PTA, Lyse, Stentimplantation)


Was und Wie:

Ziel der Behandlung ist, eine Gefäßenge zu beseitigen oder einen Gefässverschluss wieder durchgängig zu machen, hierzu benutzt man spezielle aufdehnbare Katheter, manchmal ist auch eine medikamentöse Blutgerinnselauflösung (Lyse) erforderlich oder das Einbringen einer Metall-Gefäßstütze (Stent).


Warum:

Durch ein diagnostisch angiographisches Verfahren wurde eine hochgradige Einengung oder sogar bereits ein Verschluss eines Becken- oder Beingefässes festgestellt. Die zugrunde liegende Erkrankung stellt meistens die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) dar, wichtige Risikofaktoren hierfür sind u.a. Rauchen und Zuckerkrankheit. Seltener kann es auch zu einem akuten Gefäßverschluss durch eine Thrombose bzw. Embolie kommen.


Wo:

Im Loretto-Krankenhaus


Wann:

Gefäßinterventionen erfolgen ausschließlich unter stationären Bedingungen.

Voraussetzung ist eine aktuelle vorausgehende bildgebende Gefäßdiagnostik mittels Angiographie oder MR-Angiographie.

 

In engem Dialog und im Konsens mit dem gefäßchirurgisch tätigen Kollegen des Loretto-Krankenhauses stellen wir gemeinsam die Indikation für eine Intervention.

 

Einzelheiten wie Art der Intervention, Risiken, Komplikationsmöglichkeiten und Erfolgsaussichten sowie mögliche Behandlungsalternativen werden in jedem Einzelfalle ausführlich erörtert.