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Vorsorge-Info: Erkennung von Durchblutungsstörungen

  • Arterien
  • MR-Angiographie

Durch Verengung und Verschluss der Schlagadern kann es zu schweren Organerkrankungen kommen (Hirninfarkt, Herzinfarkt). Diese Infarkte stellen die häufigsten Todesursachen dar.

 

Von entscheidender Bedeutung ist die Erfassung des Zustandes der Arterien bevor Schäden an den Organen eingetreten sind. Die Darstellung der Arterien ist heute mit nicht belastenden, nicht invasiven Methoden möglich.

 

Die umfassenste und anschaulichste Technik zur Darstellung der Gefäße in allen Körperregionen ist die Kernspin-Angiographie (MR-Angio). Um gute Untersuchungsergebnisse (vergleichbar mit der Röntgen-Angiographie) zu erzielen, braucht es leistungsstarke Kernspintomographiegeräte mit speziellen Messtechniken.

 

Wir führen diese Angiographien gezielt für bestimmte Körperbereiche durch. Damit gelingt eine jeweils optimale regionale Gefäßdarstellung.


  • Supra-aortal-Region (mit hirnversorgenden Gefäßen)
  • Thorako-abdominal-Region (Körperhauptschlagader)
  • Periphere Becken-Bein-Angiographie

Mit unserem neuesten MR-Tomographen in der Gartenstraße, Freiburg, lassen sich auch kombinierte Arteriographien durchführen (Halsschlagader, Gefäße von Brustkorb, Bauch, Becken und Beinen). Diese sogenannten Ganzkörper-MR-Angiographien sind derzeit keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.


Diese Untersuchungen müssen mit Kontrastmittel durchgeführt werden. Das Kontrastmittel wird in eine Armvene injiziert (das Einbringen eines Katheters in die Arterie ist nicht erforderlich !). Die MRT-Kontrastmittel haben eine sehr gute Verträglichkeit und stellen keine wesentliche Belastung für den Untersuchten dar. Einzelne, definierte Kontraindikationen sind zu beachten (Herzschrittmacher, unbekannte inkorporierte Metallteile).